Der 1. Mai 2025 in Wien hatte es in sich. Während Bürgermeister Michael Ludwig und SPÖ-Chef Andreas Babler am Rathausplatz ihre große Bühne inszenierten, stimmte Herbert Kickl in Linz seine „soziale Heimatpartei” auf einen heißen politischen Sommer ein. Doch der eigentliche Skandal des Tages spielte sich woanders ab: Vor der Wiener Oper marschierte das Linksaußen-Lager mit einem riesigen Banner, das Karl Marx, Lenin, Stalin und Mao zeigte, auf. Oe24 berichtete.
Kommunisten-Fahnen vor der Oper
Palästina-Fahnen, Kommunisten-Banner und Anti-Israel-Plakate der Linkswende – das Bild vor der Wiener Staatsoper hätte drastischer kaum sein können. Die Demonstranten huldigten offen Diktatoren, die gemeinsam für den Tod von Hunderten Millionen Menschen verantwortlich sind. „Es lebe das internationale Proletariat”, riefen sie – mit Stalin, Mao und Marx als ihren erklärten Helden.
Kickl macht SPÖ Konkurrenz
Während die Linke in Wien ihr radikales Gesicht zeigte, kämpfte die FPÖ in Linz um dieselben Wähler wie die SPÖ. Kickl macht den Roten nicht nur an der Wahlurne, sondern inzwischen auch am 1. Mai Konkurrenz bei den Arbeitern. Der Kampf um die Arbeiterschaft dürfte in den kommenden Monaten noch deutlich an Schärfe gewinnen.

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