Für Meinl-Reisinger ist das Engagement für die LGBTIQ+-Bewegung nichts Neues. Bereits im Vorjahr sorgte sie für Diskussionen, als das Außenministerium anlässlich des Pride-Monats die rot-weiß-rote Fahne auf seinen Social-Media-Kanälen vorübergehend durch die Regenbogenflagge ersetzte. Damals hagelte es Kritik in den sozialen Medien. Zahlreiche Nutzer warfen dem Ministerium vor, nationale Symbole durch politische Botschaften zu ersetzen. Kommentare wie „Rot-Weiß-Rot und sonst nix“ oder „Sind wir jetzt eine Regenbogenrepublik?“ sorgten für heftige Debatten.
Vielfalt als wichtiges Steckenpferd der Außenministerin
Nun liefert die Pride-Parade neuen Gesprächsstoff. Videos zeigen die Außenministerin gut gelaunt mitten im Geschehen, wie sie gemeinsam mit Teilnehmern feiert und die Veranstaltung sichtbar genießt. Unterstützer sehen darin ein klares Bekenntnis zu Vielfalt und Gleichberechtigung. Kritiker hingegen werfen der NEOS-Chefin vor, sich stärker mit Symbolpolitik als mit den großen außenpolitischen Herausforderungen des Landes zu beschäftigen – und davon gibt es derzeit wirklich genügend.
Vielfalt als wichtiges Steckenpferd der Außenministerin
Kaum eine österreichische Politikerin positioniert sich so offensiv bei Pride-Veranstaltungen wie Meinl-Reisinger. Und während die einen die Bilder als Zeichen von Offenheit feiern, sehen andere darin genau jene Entwicklung, die schon beim Regenbogen-Logo des Außenministeriums für heftigen Widerstand gesorgt hatte.

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