Unter Österreichs Landeshauptleuten gibt es derzeit nur einen, der bei den Bürgern wirklich ankommt: Mario Kunasek. Der steirische FPÖ-Landeschef erreicht im aktuellen Polit-Barometer der Lazarsfeld Gesellschaft für Oe24 – 1.000 Befragte, maximale Schwankungsbreite 3,16 Prozent – ein Saldo von + 11. 31 Prozent sehen ihn positiv, nur 20 Prozent negativ. Alle anderen Landeshauptleute rutschen dabei deutlich ins Minus.

Ludwig mit -27 unbeliebtester Landeshauptmann

Das schlechteste Ergebnis unter den Landeshauptleuten liefert Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) – mit einem Saldo von -27. Nur 16 Prozent der Befragten haben ein positives Bild von ihm, 43 Prozent ein negatives.

Ein kleines Trostpflaster: In seiner eigenen Partei ist Ludwig nicht der Schlechteste. SPÖ-Chef Andreas Babler kommt auf -34 – und damit auf den letzten Platz im gesamten Ranking. Neu im Barometer ist Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ), der auf Peter Kaiser folgte – einen Startbonus gibt es nicht: Sein Saldo liegt bei -5.

ÖVP-Landeshauptleute im Mittelfeld

Die ÖVP-Landeshauptleute reihen sich solide im Mittelfeld ein. Markus Wallner (Vorarlberg), Anton Mattle (Tirol) und Thomas Stelzer (Oberösterreich) kommen alle auf -8. Johanna Mikl-Leitner (Niederösterreich) liegt bei -15, Karoline Edtstadler (Salzburg) bei -16. Hans Peter Doskozil (SPÖ) aus dem Burgenland erreicht einen Wert von -1.