Es ist ein Zitat, das angesichts von Linnemanns aktuellem Wechsel ins Gesundheitsministerium denkbar schlecht gealtert ist. Am 6. Mai sagte Linnemann im Interview mit Phoenix: „Nur, um einmal Minister zu sein, dass das irgendwo bei Wikipedia steht, das ist nicht mein Ding. Ich wäre auch nicht erfolgreich gewesen. Wenn sie mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister, wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt: ‚Warum wird der Gesundheitsminister? Was hat der damit zu tun?‘ Und deswegen: Schuster, bleib bei deinen Leisten, mach das, was du kannst.“

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Linnemann wollte ursprünglich Arbeitsminister werden

Über Carsten Linnemann wurde berichtet, dass er bei der Regierungsbildung einen Posten als Wirtschaftsminister noch abgelehnt hatte. Linnemann wollte ursprünglich als Minister für Arbeit und Soziales ins Kabinett Merz. Es hieß, Merz habe ihm dies versprochen. Doch den Posten bekam dann die SPD in Person von Bärbel Bas.

Merz hatte Linnemann jetzt das Amt als Gesundheitsminister angeboten, um Nina Warken zu ersetzen, die als Kanzleramtschefin an Merz’ Seite aufrückt. Wie NIUS aus Parteikreisen erfuhr, musste Linnemann überredet werden, den Posten anzunehmen.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partner-Portal NiUS erschienen.