Eissa Hashemi, 43, lebt in Kalifornien und arbeitet als Dozent für Psychologie. Seine Mutter ist Masoumeh Ebtekar, eine prominente Vertreterin des iranischen Regimes, die während der Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran 1979 als Sprecherin der Besetzer auftrat. Damals wurden 52 Amerikaner über mehr als ein Jahr festgehalten – ein Ereignis, das weltweit für Entsetzen sorgte.

Große Kritik an Hashemi

Während Ebtekar später bis in höchste politische Ämter aufstieg, genießt ihr Sohn heute ein komfortables Leben in den USA, berichtet die NY Post. Genau das stößt bei Aktivisten auf scharfe Kritik. In den vergangenen Monaten kam es zu Protesten vor Bildungseinrichtungen in Kalifornien, an denen Hashemi tätig ist. Auch Online-Petitionen fordern Konsequenzen.

Der zentrale Vorwurf: Hashemi habe sich nie öffentlich von der Rolle seiner Mutter distanziert. Kritiker sehen darin ein Problem, vor allem im Kontext seiner Tätigkeit an einer amerikanischen Hochschule. Sie argumentieren, dass seine familiären Verbindungen Fragen nach Werten und Vertrauen aufwerfen könnten.

Hashemi selbst zeigt sich bislang unbeeindruckt von der Debatte. Auf Nachfragen reagierte er zuletzt ausweichend und vermied öffentliche Stellungnahmen.