„Mit uns als Bauernbund und ÖVP wird es keine eigentumsfeindlichen Steuern, sprich keine Erbschafts- und Vermögenssteuern geben“, stellt der Direktor des Niederösterreichischen Bauernbundes im exxpress-Interview unmissverständlich klar.
Gerade jetzt sei das völlig falsche Signal. Denn die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe spitzt sich dramatisch zu. „Die Lage, besonders bei unseren Ackerbauern, ist dramatisch. Man kann sogar sagen existenzgefährdend“, so seine Einschätzung.
Der Grund: „Die Kosten sind massiv gestiegen“ – etwa bei Diesel und Düngemitteln –, während gleichzeitig „die Erlöse gefallen“ sind. Besonders die Getreidepreise seien „am Boden“.
Statt neuer Belastungen fordert der Bauernbund daher Entlastung und faire Wettbewerbsbedingungen. Ein zentraler Punkt: „In fast allen Ländern der EU“ gebe es Agrardiesel-Regelungen, in Österreich sei diese jedoch ausgelaufen. Das sei „natürlich fatal“.
Auch bei Importen pochen die Bauern auf strengere Regeln. Produkte aus dem Ausland würden oft „unter ganz anderen Standards produziert“, etwa bei Pflanzenschutzmitteln oder Tierhaltung.
Das gesamte Interview sehen Sie auf unserem YouTube.Kanal und auf exxpress.at!

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