An Wiener Haltestellen – unter anderem am Schwedenplatz und auf der Ringstraße bei der Urania – sorgen derzeit auffällige Plakate für Aufsehen, wie die Heute berichtete. Zu sehen ist FPÖ-Chef Herbert Kickl unter dem Titel „Kickls Freunde”, flankiert von Kreml-Despot Wladimir Putin, US-Präsident Donald Trump und Ungarns Ex-Premier Viktor Orbán. Die drei reden auf Kickl ein – mit Botschaften wie „EU sabotieren”, „Freundschaftsvertrag! Krieg” oder „Ich bombardiere! Ihr zahlt!” Darunter die Aussage: „Österreich braucht echte Patrioten! Keine Marionetten.” Dass hinter der Aktion die ÖVP steckt, überrascht wenig – denn dasselbe Sujet hatte ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti bereits vor wenigen Wochen auf Social Media gepostet.
Wer steckt hinter den Plakaten?
Nun zeigt sich: Hinter den Plakaten steckt offenbar ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti. Bereits vergangene Woche hatte er bei einer Aktuellen Europastunde im Nationalrat – eingebracht von der ÖVP – in dieselbe Kerbe geschlagen und die FPÖ scharf kritisiert: „Wir brauchen keinen Trump-Orban-Fanclub in Österreich, sondern echte Patrioten”, so der VP-Generalsekretär.
Kickl als Marionette
Das Plakat zeigt die vier Politiker als Marionetten, gesteuert von einer Hand im Hintergrund. Die Botschaft ist eindeutig: Die ÖVP wirft Kickl vor, von Akteuren wie Putin, Trump und Orbán abhängig zu sein und sich von ihnen beeinflussen zu lassen. Die Plakataktion dürfte bei vielen Wienern als peinlicher Gag ankommen.

Kommentare
Lädt Kommentare...