Der Papst führte vor Journalisten weiter aus, dass die Kirche sich seit Jahren gegen alle Atomwaffen ausspreche. Er bezog sich auf die erneute Behauptung Trumps, der Papst würde es in Ordnung finden, wenn der Iran über eine Atomwaffe verfüge. Der 70-jährige Pontifex verwies auf seine ersten Worte nach seiner Wahl zum Papst: „Ich habe gesagt:,Friede sei mit euch’, und die Mission der Kirche ist es, das Evangelium zu verkünden, den Frieden zu verkünden.”
Massive Kritik
Die erwähnte Attacke ist Teil einer ganzen Serie auf das Kirchenoberhaupt. Im April hatte Trump dem Papst vorgeworfen, „schwach bei Kriminalitätsbekämpfung” und „furchtbar in der Außenpolitik” zu sein. Zuvor hatte Leo XIV. Trumps Drohungen, im Iran „eine ganze Zivilisation zu zerstören” und zivile Infrastruktur anzugreifen, als „inakzeptabel” verurteilt. Schon damals behauptete der US-Präsident, Leo wolle dem Iran erlauben, Atomwaffen zu besitzen.
Heikles Treffen
Leo XIV. reagierte gelassen auf den Angriff: Er habe keine Angst vor der Trump-Regierung, wolle sich aber auch nicht auf eine Debatte mit dem US-Präsidenten einlassen. Pikantes Detail: Am kommenden Donnerstag empfängt der Papst US-Außenminister Marco Rubio im Vatikan.

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