„Wer ein Kopftuch-Gebot für Mädchen im Volksschulalter rechtfertigt, stellt religiösen Zwang über die Freiheit von Kindern. Eine solche Organisation darf in Österreich nicht länger offiziell anerkannt sein“, erklärte Nepp.
Nach Ansicht des Freiheitlichen sei ein derartiges Gebot mit den Werten einer liberalen und freiheitlichen Gesellschaft nicht vereinbar.
FPÖ erneuert langjährige Kritik an IGGÖ
Nepp verweist dabei auf frühere Vorwürfe gegen die Islamische Glaubensgemeinschaft. Bereits im vergangenen Jahr hatte er die Auflösung der IGGÖ gefordert, nachdem diese in erster Instanz wegen eines angeblichen Kopftuch-Zwangs gegenüber einer Religionslehrerin verurteilt worden war.
Der aktuelle Fall bestätige aus Sicht der FPÖ die bisherige Kritik an der Glaubensgemeinschaft.
Forderung an die Bundesregierung
Für den Wiener FPÖ-Chef zeigt die jüngste Diskussion, dass es sich nicht um einen Einzelfall handle.
„Der neue Fall zeigt einmal mehr: Die IGGÖ steht nicht für einen aufgeklärten Islam. Die Bundesregierung muss endlich handeln und dieser Organisation den Status aberkennen“, so Nepp.
Mit seiner Forderung richtet sich der FPÖ-Politiker direkt an die Bundesregierung. Ob und welche Konsequenzen aus den jüngsten Berichten gezogen werden, bleibt vorerst offen.

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