Die Debatte um den österreichischen Beitrag bei der Biennale in Venedig wird immer heftiger. Während viele Besucher die Performance-Kunst von Florentina Holzinger als befremdlich, verstörend oder schlicht absurd empfinden, stellt sich die SPÖ demonstrativ hinter die umstrittene Inszenierung.

SPÖ-Kultursprecherin Katrin Auer bezeichnete die Kritik der FPÖ an der Biennale-Show als „kleingeistig“ und „lächerlich“. Dabei geht es um eine Performance, die sich unter anderem mit Wasser, Verschmutzung und Klärtechnik auseinandersetzt – eine Inszenierung, die Kritiker als symbolische Überforderung und Steuergeld-Projekt fernab jeder Lebensrealität sehen.

Aufwendig finanzierte „Provokationskunst“

Auer warf der FPÖ vor, Kulturpolitik nur für „billige Empörung“ zu instrumentalisieren. Tatsächlich zeigt die Debatte aber auch die wachsende Kluft zwischen einem subventionierten Kulturbetrieb und vielen Bürgern, die mit derartigen Performances wenig anfangen können.

Die Freiheitlichen kritisieren seit Tagen, dass bewusst auf Schockeffekte gesetzt werde. Die SPÖ kontert wiederum mit Verweisen auf Kunstfreiheit und die internationale Bedeutung der Biennale.

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