In dieser Ausgabe von Nachtflug analysieren Eva Schütz, Bernhard Heinzlmaier und Ralph Schöllhammer die aktuell diskutierten Debatten rund um die USA-Reise der Regierung, das Mehrwertsteuer-Chaos, Migration, NGOs, Justiz, Medienförderung und den Vertrauensverlust vieler Bürger in Politik, Medien und Institutionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum immer mehr Menschen das Gefühl haben, dass bei ihnen gespart wird, während der Staat neue Bürokratie, Förderstrukturen und Kosten produziert.

Außerdem diskutieren die Experten über politische Instinktlosigkeit, staatliche Kontrolle, öffentlich finanzierte Organisationen und den Vorwurf, dass immer mehr Regeln, Förderungen und Sanktionen das Leben der Bürger bestimmen. Auch die Rolle des Rechtsstaats, die geplanten Maßnahmen im Strafvollzug und der Umgang mit Migration und Integration werden thematisiert. Die Runde analysiert außerdem, warum viele Bürger den Eindruck haben, dass zentrale Probleme nicht gelöst, sondern durch neue Bürokratie nur weiter verschärft werden.Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie gefährlich ein Staat ist, der immer stärker kontrolliert, fördert und sanktioniert. Wer entscheidet künftig, was Qualitätsjournalismus ist? Warum fließen immer neue Mittel in NGOs, Kontrollstellen und Förderapparate? Und wie groß ist der Einfluss jener Strukturen, die nicht gewählt sind, aber dennoch den öffentlichen Diskurs prägen?

Warum verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in Politik, Medien und Institutionen? Ist die Regierung wirklich so instinktlos, wie es im Talk kritisiert wird? Und erlebt Österreich derzeit eine politische Auseinandersetzung um Vertrauen, Kontrolle und staatliche Macht – oder eine gefährliche Entfremdung zwischen Bürgern und Staat?

Den Nachtflug sehen Sie jeden Donnerstag ab 19.00 Uhr!