NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos erklärte am Montag, das Urteil sende ein „unmissverständliches Signal“ an die Politik, dass Ämterkorruption und Freunderlwirtschaft keine Kavaliersdelikte seien.
Kritik an Postenbesetzung in Braunau
Auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, sieht Hoyos den Fall politisch klar. Die Postenbesetzung in Braunau sei „absolut nicht in Ordnung“ gewesen und entspreche nicht dem Verständnis von sauberer Politik. Dies müsse entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen.
Den Umstand, dass Wöginger seinen Rücktritt bereits vor Rechtskraft des Urteils vollzogen hat, bezeichneten die NEOS als positiv. Laut Hoyos sei dieser Schritt notwendig gewesen, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik nicht weiter zu beschädigen.

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