Die Debatte über die Verlängerung der EU-Chatkontrolle sorgt weiter für heftige Diskussionen. Das zeigt auch eine aktuelle exxpress-Umfrage auf YouTube. Das Ergebnis fällt eindeutig aus: 88 Prozent sprechen sich gegen die Verlängerung aus und bezeichnen sie als Angriff auf die Privatsphäre.
Lediglich zwei Prozent der Teilnehmer unterstützen die Maßnahme mit dem Argument, sie diene dem Kampf gegen Kindesmissbrauch. Weitere zehn Prozent vertreten einen Mittelweg und halten eine Kontrolle nur bei einem konkreten Verdacht für vertretbar.

Das EU-Parlament hatte sich zuletzt für eine Verlängerung der derzeitigen Übergangsregelung ausgesprochen. Diese erlaubt es Kommunikationsdiensten weiterhin, Inhalte freiwillig auf Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs zu durchsuchen. Kritiker warnen jedoch seit Jahren vor möglichen Eingriffen in Grundrechte und sehen die Gefahr einer schleichenden Ausweitung digitaler Überwachung.
An der Umfrage haben sich 922 Nutzer beteiligt.

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