Das Milliardenloch im Budget wird immer größer und zwingt die Politik zum Handeln. Statt der ursprünglich erwarteten zwei Milliarden Euro liegt der Konsolidierungsbedarf mittlerweile bei rund 3,3 Milliarden Euro. In dieser angespannten Lage sorgt ein Vorstoß der NEOS für Aufregung: Die Partei brachte die Freigabe von Cannabis in die Diskussion ein – mit dem klaren Ziel, zusätzliche Einnahmen zu generieren und das Budget zu entlasten. Das profil berichtete.

NEOS setzen auf Cannabis-Geld

Wie das profil aus Verhandlerkreisen erfahren haben soll, tauchte mitten in den Verhandlungen ein brisanter Vorschlag auf. Auf Initiative der NEOS wurde die Freigabe von Cannabis diskutiert.

Die Hoffnung dahinter: „Hunderte Millionen“ Euro könnten so zusätzlich in die Staatskasse fließen. In Zeiten, in denen der Konsolidierungsbedarf bereits auf rund 3,3 Milliarden Euro angestiegen ist, scheint selbst ein solcher Schritt für die NEOS denkbar geworden zu sein.

Idee schnell wieder vom Tisch

Der Vorschlag sorgte intern für Diskussionen und spaltete die Meinungen.

Vorerst dürfte die Idee aber wieder vom Tisch sein. Aus einzelnen Bundesländern kamen deutliche Signale, dass dieser Vorschlag rasch wieder fallengelassen werden sollte.