Mehr als 10 Milliarden Euro zahlt der Staat allein 2026 an direkten Förderungen aus – und ein guter Teil davon landet bei NGOs, die gleich von mehreren Ministerien gleichzeitig Geld bekommen. Laut einem internen Bericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses, der der Krone vorliegt, sollen seit 2019 mehrere Milliarden Euro Steuergeld in den NGO-Sektor geflossen sein. Einzelne Vereine kassierten dabei von bis zu sieben Ministerien – während bei Normalbürgern Mehrfachförderungen schon ab zwei Stellen bekämpft werden.

Asyllobby kassiert Millionen – Bergrettung schaut zu

Ein besonders pikantes Beispiel: Die „asylkoordination Österreich” soll laut FPÖ mehr als 16 Millionen Euro aus vier Ministerien erhalten haben – allein aus dem Innenministerium 8,5 Millionen. Zum Vergleich: Der Österreichische Bergrettungsdienst bekam im gleichen Zeitraum rund 2,6 Millionen Euro. Dabei fungiert die „asylkoordination Österreich” lediglich als Koordinator für ein Projekt, an dem zusätzlich weitere NGOs beteiligt sind. „Irre: Die Regierung spart bei Pensionisten und Familien und Fleißigen, während gleichzeitig Millionen in Asyllobby und NGOs fließen”, kritisiert FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz.

800 Anfragen – und leere Ministersessel

Unter der Leitung von Schnedlitz brachte die FPÖ nach eigenen Angaben mehr als 800 parlamentarische Anfragen ein, um Licht ins Dunkel des Förder-Dschungels zu bringen. Das Ergebnis: Kein einziges Regierungsmitglied erschien im Ausschuss. „Ministeriumsbeamte mussten statt den Ministern Platz nehmen”, so die Kritik der Freiheitlichen. Für FPÖ-Abgeordneten Christoph Steiner ist die Botschaft klar: „Wenn man bei Ausgaben spart, die keinen erkennbaren Mehrwert für die Mehrheit der Bevölkerung liefern, dann muss man das Geld nicht bei der fleißigen Bevölkerung eintreiben.”

FPÖ kündigt weitere Schritte an

Auch das „Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik” soll über 1,7 Millionen Euro aus drei verschiedenen Ministerien kassiert haben. Zuletzt sorgte zudem die Organisation ZARA für Aufregung – sie stand wegen Förderkürzungen vor dem Aus, wurde dann aber vom Frauenministerium und Vizekanzleramt mit 300.000 Euro gerettet. Schnedlitz kündigt an, nicht lockerzulassen: „Die FPÖ wird nicht lockerlassen, bis hier endlich Gerechtigkeit im Sinne der Bevölkerung herrscht.”