Laut den offiziellen österreichischen Kinocharts kamen bislang gerade einmal 895 Besucher. Damit bestätigen sich die Eindrücke der vergangenen Tage: Das Interesse an dem Film bleibt äußerst gering.

Besonders brisant ist der Blick auf die Finanzierung. Der Film wurde mit rund 553.000 Euro Steuergeld finanziert. Rechnet man diese Summe auf die bisherigen Besucherzahlen um, ergibt sich ein bemerkenswerter Wert: Jede einzelne Kinokarte wurde mit knapp 617 Euro gefördert. Für Kritiker ist das ein neuer Beleg dafür, dass hier öffentliche Gelder in ein Projekt geflossen sind, das beim Publikum kaum Anklang findet.

Leere Säle schon zum Start

Bereits zum Kinostart am 24. April hatte sich abgezeichnet, dass die Nachfrage überschaubar bleibt. Exxpress berichtete über fast leere Säle in Wiener Kinos – nun liefern die Kinocharts die Zahlen dazu. Auch mehrere Tage nach der Premiere gelingt es der Babler-Doku offenbar nicht, ein breiteres Publikum in die Kinos zu locken.

Wie gering das Interesse tatsächlich ist, zeigt ein ungewöhnlicher Vergleich: Ähnlich viele Zuschauer lockte zuletzt das Spitzenspiel der Regionalliga Ost zwischen dem SV Gloggnitz und dem SV Leobendorf an. Für eine bundesweit diskutierte und mit Steuergeld finanzierte Polit-Doku ist diese Bilanz ernüchternd.

Lesen Sie auch

Babler Film Floppt Weiter Auch Tage Nach Dem Start Bleiben Wiens Kinos Fast Leer