Schon seit Wochen wurde spekuliert, ob Leo XIV. einer Einladung von US-Präsident Donald Trump folgen würde. Nun ist klar: Der Papst sagt den Feierlichkeiten ab und setzt stattdessen ein deutliches Zeichen in der Migrationsdebatte.
Gleicher Kurs wie der Vorgänger
Auf Lampedusa will Leo an jene Tausenden Migranten erinnern, die bei der gefährlichen Überfahrt über das Mittelmeer ums Leben gekommen sind. Damit knüpft er direkt an den Kurs seines Vorgängers Franziskus an, der die Insel bereits kurz nach seiner Wahl zum Papst besucht hatte.
Appell an Europa
Auch in den vergangenen Wochen machte Leo XIV. seine Haltung immer wieder deutlich. Er warnte vor Krieg, Hunger und Flucht als Ursachen der Migration und appellierte an Europa, sich nicht vor Schutzsuchenden abzuschotten. Gleichzeitig forderte er Migranten auf, die Gesetze ihrer Gastländer zu respektieren, die Sprache zu lernen und sich zu integrieren.
Starkes politisches Signal
Mit seiner Reise setzt der Papst am amerikanischen Nationalfeiertag ein starkes politisches Signal: Statt der großen Jubiläumsfeier in Washington steht für ihn das Schicksal von Flüchtlingen im Mittelpunkt.

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