Die Debatte um steigende Energiepreise reißt nicht ab: Während die Preise für Benzin und Diesel durch staatliche Maßnahmen gedämpft werden sollen, fühlen sich viele Heizöl-Nutzer außen vor gelassen. Dieter Dorner, Energiesprecher der FPÖ Niederösterreich, richtet deutliche Kritik an die Bundesregierung und verweist auf die besondere Belastung für zahlreiche Haushalte im Land.
Heizölpreise stark gestiegen
Der Preis für Heizöl habe sich in den letzten Wochen nahezu verdoppelt – somit erlebte er einen rapideren Preisanstieg als Diesel oder Benzin. Gleichzeitig greife die sogenannte Spritpreisbremse bei Heizöl nicht, so Dorner.
Der FPÖ-Politiker spricht von einer „Mogelpackung“ und betont: „Die sogenannte Spritpreisbremse, die den Namen Mogelpackung weit mehr verdient, ignoriert völlig die Sorgen und Nöte Hunderttausender Haushalte in Österreich, die auf Heizöl angewiesen sind.“ Laut Dorner betrifft das bundesweit über 650.000 Haushalte, davon knapp 55.000 in Niederösterreich.
Kritik an fehlender Entlastung
Laut Dorner stehen besonders einkommensschwächere und ältere Menschen im Fokus. „Viele einkommensschwache oder ältere Landsleute können sich eine Umrüstung auf Pellets, Wärmepumpe oder PV-Anlage einfach nicht leisten“, so der Energiesprecher. Diese Gruppen würden von der aktuellen Politik nicht ausreichend berücksichtigt. Weiter kritisiert er: „Und genau diese Menschen werden von dieser offensichtlich heillos überforderten Bundesregierung völlig vergessen.“
Abschließend fordert Dorner konkrete Maßnahmen: „Würde die ‚Verlierer-Ampel‘ mit ihren Entlastungs-Ansagen es ernst meinen, müsste sie sofort die CO₂-Strafsteuer ersatzlos streichen und Heizöl den Treibstoffen gleichstellen.“

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