Ist der Krieg zwischen Israel und dem Iran wirklich vorbei – oder erleben wir nur eine Pause im nächsten großen Konflikt? In der aktuellen Ausgabe von Schöllhammers Kompass wirft Ralph Schöllhammer einen Blick hinter die offiziellen Verlautbarungen und zieht eine historische Parallele zur Suezkrise von 1956. Seine These: Zwischen dem, was Regierungen öffentlich verkünden, und dem, was tatsächlich hinter verschlossenen Türen geschieht, klafft oft eine erhebliche Lücke.

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Im Mittelpunkt stehen die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten, die überraschende Widerstandsfähigkeit des Iran sowie die Frage, ob militärische Erfolge tatsächlich so eindeutig sind, wie sie dargestellt werden. Schöllhammer beleuchtet zudem die innenpolitischen Motive Israels, mögliche Veränderungen innerhalb des iranischen Regimes und die strategischen Interessen der USA. Auch die wirtschaftlichen Folgen kommen zur Sprache: Warum ist der Ölpreis trotz der Krise bislang weniger stark gestiegen als erwartet – und droht Europa die eigentliche Belastungsprobe erst im Herbst? Eine Analyse zwischen Geopolitik, Geschichte und strategischer Spekulation.