Die Wiener Mini-NGO „Schwarze Frauen Community“ erhielt seit 2020 insgesamt 203.734 Euro Steuergeld. Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung der FPÖ hervor (der

). Die Summe kommt aus dem SPÖ-geführten Frauenministerium. Während die jährlichen Förderungen zunächst zwischen 8.100 und 13.674 Euro lagen, stiegen sie 2024 auf 55.000 Euro an. Auch für 2025 und 2026 wurden jeweils 55.000 Euro bewilligt.

Doch für was genau bekam der Nischen-Verein so viel Geld? 

Wirft man einen Blick auf die Webseite, findet man Veranstaltungen wie: „Sheabutter-Workshop“, „Frauentanz mit Tüchern“, „Empowerment Workshop“ oder „Kunst und Selbstdefinition“-Workshop. 

In der Vergangenheit fanden auch Yoga- und „Afro Hair“-Haarpflege-Kurse statt.

Der Verein bot in der Vergangenheit Shea-Butter-Kurse an.
Der Verein bot in der Vergangenheit Shea-Butter-Kurse an.

Schwarze Menschen sollen in ihrer Identität gestern werden

Der letzte Tätigkeitsbericht der NGO, die seit 2003 existiert, stammt aus dem Jahr 2018. Dort steht, dass die Tätigkeiten des Vereins „helfen sollen zwischen schwarzen Menschen und anderen Minderheiten sowie der Mehrheitsgesellschaft in Wien ’Brücken zu bauen’“.

Das Anliegen der NGO sei die „Stärkung schwarzer Menschen in ihrer Identität und in ihrer Integrationsfähigkeit“. Denn: „Schwarze Frauen und Mädchen sind in Österreich nach wie vor gefährdet, Opfer intersektioneller Diskriminierung zu werden“. 

Teilnehmeranzahl sehr bescheiden

Die Teilnehmerzahlen an den Veranstaltungen sind sehr überschaubar: 2018 gab es „10 Treffen zu je fünf Stunden an denen durchschnittlich zehn junge Erwachsene teilnahmen“. Bei „Diskussionsrunden zur Auseinandersetzung mit schwarzen Persönlichkeiten“ für Kinder nahmen 2018 im Durchschnitt 15 Personen teil. Bei Kinder-Tanzstunden waren durchschnittlich 10 Personen anwesend. Das jährlich organisierte „Kwanzaa-Fest“ des Vereins im 16. Bezirk lockte ungefähr 120 Leute an.

Verein verbreitet linkes Gedankgut

Im Juni diesen Jahres gab es etwa Treffen der „Psychologisch betreuten Jahresgruppe“, in der über Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen gesprochen wurde. Auch hat ein „Erzählcafé“ mit dem Titel „Mit vollem Mund spricht man nicht“ hat stattgefunden. Dieses war ausschließlich für „BIPOC“ („Black, Indigenous and People of Color“ – deutsch: „Schwarze, Indigene und farbige Menschen“). Sieht man sich die Instagramseite der „Schwarze Frauen Community“ an, wird klar, dass es sich um einen Verein mit linkem Gedankengut handelt. 

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Regelmäßig ist in den Beiträgen die Rede von „strukturellem Rassismus“. Das bedeutet, dass nicht nur einzelne Menschen eventuell rassistisch denken und handeln, sondern dass Rassismus in Gesetzen, Strukturen und Behörden verankert ist. Die Geschäftsführerin der NGO, Esther Maria Kürmayr, hielt bei einer „Black Lives Matter“-Demo im Juni 2024 eine Rede. Im selben Jahr wurde auch der Internationale Frauentag am 8. März als „Feministischer Kampftag“ beworben. 

Veranstaltungen in LGBTIQ-Villa

2023 fanden darüberhinaus Treffen der NGO in der „Villa Vida“ statt. Das quere Café befindet sind in der „Türkis Rosa Lila Villa“, dem steuerfinanzierten LGBTIQ-Haus in der linken Wienzeile. 

Fazit: Das rote Ministerium von Eva-Maria Holzleitner pumpt im Jahr 55.000 Euro Steuergelder in einen Nischen-Verein, der für den Großteil der Bevölkerung keinen Nutzen hat. Im Grunde handelt es sich bei den Veranstaltungen um Freizeitaktivitäten für eine kleine, eingeschränkte Gruppe von Menschen.