US-Präsident Donald Trump hat Papst Leo XIV. öffentlich scharf angegriffen und dabei ungewöhnlich persönliche Töne angeschlagen. Auf seiner Plattform Truth Social bezeichnete er den Papst als „schrecklich“ in außenpolitischen Fragen.
Darüber hinaus stellte Trump die Stellung des Kirchenoberhaupts indirekt infrage. Leo XIV. solle „dankbar“ sein, Papst geworden zu sein – seine US-Herkunft habe ihm dabei geholfen. Ohne ihn im Weißen Haus, so Trump, wäre Leo „nicht im Vatikan“.
Nur wenige Minuten nach dieser Attacke veröffentlichte der Republikaner ein KI-generiertes Bild, das ihn selbst als Jesus zeigt. Die Darstellung, in der Trump einen Kranken heilt und von Weißkopfseeadlern umgeben ist, sorgte umgehend für breite Reaktionen.
Hintergrund des ungewöhnlich scharfen Angriffs sind jüngste Friedensappelle des Papstes. Bei einem großen Gebet im Petersdom hatte Leo XIV. ein sofortiges Ende aller Kriege gefordert und politische Entscheidungsträger direkt angesprochen: „Haltet ein! Es ist Zeit für den Frieden!“
In den vergangenen Wochen hatte der erste US-Amerikaner im Papstamt seine Kritik an militärischer Eskalation verstärkt – insbesondere mit Blick auf den Iran. Trumps harte Rhetorik in diesem Zusammenhang hatte Leo XIV. zuletzt als „wirklich inakzeptabel“ bezeichnet.

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