Auch die KPÖ will sich voraussichtlich am Dienstagabend in ihren Gremien zusammensetzen.
Die FPÖ macht traditionell einen „blauen Montag”. Die Stadtparteileitung trifft sich dem Vernehmen nach am Mittwoch, um das Wahlergebnis zu besprechen. Die NEOS wollen ihre Gremien ebenfalls Mitte der Woche abhalten. Der Stadt- und Landesvorstand der Grünen wird dagegen schon am Dienstag tagen.
Restliche Wahlkarten werden ausgezählt
Für den KFG wird es wohl keine Gremien mehr geben, denn Spitzenkandidatin Claudia Schönbacher kündigte am Wahlabend angesichts der geringen Stimmenanteile an, ihren Friseursalon wieder eröffnen zu wollen. Eine Rückkehr in die Spitzenpolitik könne sie sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen.
Für die Wahlbehörde gibt es am Montag noch Arbeit: Ab 9 Uhr werden die restlichen Wahlkarten ausgezählt, die nach Freitag eingegangen sind. Es dürften aber nicht mehr als 3.000 bis 4.000 sein. Wenn diese ausgezählt sind, wird am Montagnachmittag das endgültige Wahlergebnis bekannt gegeben. Laut Berechnungen von Foresight/ORF werden die restlichen Wahlkarten das Urnen-Ergebnis vom Sonntag aber nur minimal verändern (Schwankungsbreite: +/- 0,3 Prozentpunkte).
Nach den Gremien stehen die Koalitionsgespräche an. Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) hat angekündigt, zumindest mit allen reden zu wollen. Rein rechnerisch würde sich eine Zweier-Koalition mit den Grünen – auch ohne den bisherigen Koalitionspartner SPÖ – ausgehen. Es wäre jedoch nur eine sehr knappe Mehrheit von 25 Mandaten im 48-köpfigen Gemeinderat.

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