Auslöser ist ein Posting von Klaudia Frieben, stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft PRO-GE. Sie gratulierte Kahr auf der Plattform X zu ihrem Erfolg und lobte deren Politik mit den Worten: „Ihre soziale Politik wurde von den WählerInnen honoriert. Eine bemerkenswerte Frau. So geht’s.“

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Kahr als „Weltbürgermeisterin“

Zwar räumte Frieben gleichzeitig ein, dass das Ergebnis der SPÖ in Graz „katastrophal“ sei, dennoch hielt sie daran fest, der Grazer Bürgermeisterin zum Wahlsieg gratulieren zu wollen. Kahr bezeichnete sie sogar als „Weltbürgermeisterin“.

SPÖ sieht intern „Rot“

Diese Aussagen sorgten laut dem Kurier innerhalb der SPÖ für erhebliche Verstimmung. Besonders scharf reagierte Burgenlands SPÖ-Klubobmann Roland Fürst. Ebenfalls auf X kritisierte er jene Parteimitglieder, die sich über den Wahlerfolg der KPÖ freuen. Wer die Kommunisten öffentlich feiere und gleichzeitig die eigene Partei kritisiere, sei bei der SPÖ fehl am Platz. Wörtlich schrieb Fürst: „Die KPÖ braucht sicher Verstärkung – wir brauchen solche Leute nicht!“

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Kritik sorgt für Kritik

Mit dieser deutlichen Ansage löste Fürst jedoch selbst eine Welle an Kritik aus. In den sozialen Medien wurde ihm vorgeworfen, innerparteiliche Debatten öffentlich auszutragen und den Konflikt weiter anzuheizen. Wie die SPÖ künftig mit dem Erfolg der KPÖ umgehen wird – das ist nun die große Frage. Neben der fast schon historischen, die sich um die eigene Ausrichtung dreht.