Die Spritpreise jenseits der 2-Euro-Marke sorgen weiter für politischen Druck. Nun meldet sich der steirische SPÖ-Chef Max Lercher zu Wort. Er unterstützt die aktuellen Forderungen der Pendlerinitiative und verlangt einen „Schutzschirm für die Bevölkerung“.

Mehr Entlastung gefordert

Lercher fordert eine deutliche Erhöhung der Pendlerbeihilfe sowie höhere Einkommensgrenzen. Die Politik dürfe nicht länger zusehen, wie Pendler und Familien durch die neue Teuerungswelle finanziell immer stärker belastet werden.

Besonders konkret wird Lercher mit Blick auf die Steiermark. Landeshauptmann Mario Kunasek müsse die Landestankstellen für die Bevölkerung öffnen. Das wäre, so Lercher, eine „unmittelbare Notbremse direkt vor Ort“.

Indirekter Angriff auf Babler?

Auffällig ist dabei, dass Lercher mit seinen Forderungen auch die Debatte über die bisherige Linie neu anheizt. Andreas Babler stellt die Spritpreisbremse als großen Erfolg da – während die neuen Forderungen und Beschwerden von Max Lercher eine andere Sprache sprechen.