Allein im Zeitraum der letzten Monate war Schellhorn mehrfach im Ausland unterwegs: Ende Jänner in Brüssel, im Februar zwischen Berlin und erneut Brüssel, dazu kam eine Reise nach Accra zur Eröffnung des neuen Kulturforums. Dort fiel eine Entscheidung besonders auf: Für die lange Strecke wurde er in der Business Class befördert. Offiziell heißt es von Seiten Beate Meinl-Reisingers, dies sei wegen der Reisedauer und anschließender Termine notwendig gewesen. Zusätzlich kombinierte er etwa Termine in der Schweiz – darunter St. Gallen – mit weiteren Gesprächen zur Entbürokratisierung.
31 Fahrten im Inland – oft im Dienstwagen
Insgesamt 31 Dienstfahrten wurden mit dem Dienstwagen dokumentiert. Die Liste reicht von Alpbach über Graz und Innsbruck bis nach München und Laibach. Während im Antwortschreiben betont wird, es gebe kein eigenes Reisebudget und alles folge der „Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit“, bleibt die tatsächliche Kontrolle über Reiseentscheidungen für Außenstehende schwer nachvollziehbar.
Business-Class-Flug nach Afrika
Die Gesamtausgaben für diese Dienstreisen belaufen sich laut aktueller Beantwortung auf 12.479,96 Euro, dazu kommen 84 Euro für Gastgeschenke sowie 4.076,41 Euro für Repräsentation. Meistens reiste der Staatssekretär Economy Class, die Business-Class-Ausnahme blieb auf Accra beschränkt. Laut Ministerium betreibt Schellhorn seine Social-Media-Kanäle selbst – ein eigenes Team auf Reisen gibt es nicht.

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