Ausgelöst wurde die Debatte durch Berichte über Klassenräume mit bis zu 37 Grad. Die Studie sollte laut Kroneeigentlich Wege aufzeigen, wie Schulen besser gegen Hitze gerüstet werden können. Als langfristige Maßnahmen werden unter anderem Begrünungen, Beschattung, LED-Beleuchtung und ein besseres Mikroklima empfohlen. Klimaanlagen gelten lediglich als letztes Mittel.
Nicht neu, aber fundiert
Brisant: Selbst die zuständige Magistratsabteilung räumt ein, dass die Erkenntnisse nicht wirklich neu sind. Die Studie sei zwar wissenschaftlich fundiert und über mehrere Monate erstellt worden, bahnbrechende Lösungen liefert sie aber nicht. Viele der vorgeschlagenen Maßnahmen seien ohnehin längst bekannt oder bereits bei Neubauten vorgesehen.
Frage nach dem Nutzen
Während Schüler und Lehrer weiter in überhitzten Klassenräumen ausharren müssen, bleibt vor allem eine Frage: Mussten dafür tatsächlich 50.000 Euro Steuergeld ausgegeben werden? Die Antwort würde „brennend“ interessieren.

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