Für die FPÖ ist er vor allem eines: Ein Eigentor. Denn während Schellhorn über Medienkritik klagt und literarische Ambitionen hegt, wurden von seinen über 100 angekündigten Deregulierungsmaßnahmen gerade mal 14 umgesetzt – darunter als großer Wurf das Streichen einer Faxnummer. Und das bei einem Gehalt von 240.000 Euro pro Jahr.
„Blanker Hohn für den Steuerzahler"
FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kritisiert Schellhorns Vorhaben heftig: „Dass ein Staatssekretär, der vom Steuerzahler mit 240.000 Euro pro Jahr fürstlich entlohnt wird, offenbar genug Zeit hat, um Tagebuch zu schreiben und ein Buch mit dem zynischen Arbeitstitel ‚Tu es nicht!’ zu planen, kann man eigentlich nicht erfinden”, so Schnedlitz.
Der Buchtitel sei „an Zynismus kaum zu überbieten”: „Offenbar ist ‚Tu es nicht!’ nicht nur der Titel seines Buches, sondern sein persönliches Arbeitsmotto.”
„Bezahlte Arbeitsverweigerung auf Kosten der Bürger"
Schnedlitz zieht auch eine vernichtende Bilanz über Schellhorns bisherige Arbeit: „Das ist keine Politik, das ist bezahlte Arbeitsverweigerung auf Kosten der Bürger.” Während die Österreicher unter Rekordteuerung ächzten und die Wirtschaft taumle, „jammere Schellhorn über Kritik und bade in Selbstmitleid.”
Seine Forderung ist klar: „Wenn Herr Schellhorn mit dem politischen Druck nicht umgehen kann, hätte er den Rat seines eigenen Buchtitels beherzigen und diesen hochbezahlten Posten gar nicht erst annehmen sollen.” Abschließend fordert Schnedlitz den sofortigen Rücktritt: „Sepp Schellhorn ist als Staatssekretär überflüssig. Er soll den Österreichern nicht länger auf der Tasche liegen.”

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