Bis zu 330.000 Euro jährlich flossen zuletzt aus dem Familienministerium, doch für 2026 ist damit Schluss. Offiziell wird laut Claudia Bauer (ÖVP) auf Sparmaßnahmen und eine Neuausrichtung verwiesen – politisch sorgt die Entscheidung in der Regierungskoalition für Uneinigkeit. Der Fortbestand wird nun nämlich durch eine Finanzierung aus SPÖ-Ressorts gewährleistet.

Gleichzeitig entfacht der Förderstopp eine Grundsatzfrage: Wie viel Steuergeld soll überhaupt in NGOs fließen? Kritiker sehen hier seit Jahren eine Schieflage.

Klare Mehrheit ist sich einig

Eine aktuelle exxpress-Umfrage zeigt nun ein eindeutiges Stimmungsbild: Von den 2091 Teilnehmern sind ganze 97 Prozent der Meinung, dass zu viel Steuergeld an NGOs geht. Nur zwei Prozent sehen das differenzierter, gerade einmal ein Prozent hält die Ausgaben für angemessen.

Damit ist die Botschaft der Leser unmissverständlich: Der Unmut über staatliche Förderungen für Organisationen wächst – und der Fall ZARA wirkt wie ein Brandbeschleuniger in dieser ohnehin hitzigen Diskussion.