Extremismus und Terrorismus kennen keine Grenzen – und deshalb setzt Bundeskanzler Christian Stocker auf internationalen Austausch. Mittwochabend empfing er 13 Experten aus dem Bereich Extremismus- und Terrorismusforschung, darunter Vertreter des Kings College London und der Universität Nizza. Im Mittelpunkt standen aktuelle Trends, Strukturen und Taktiken von Extremisten sowie mögliche künftige Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Österreich und Europa. „Die Sicherheit der Menschen in Österreich hat oberste Priorität. Deshalb ist mir der Austausch mit nationalen und internationalen Experten ein großes Anliegen”, so Stocker.
Stocker: „Nulltoleranz gegenüber jeder Form von Extremismus"
Der Bundeskanzler betonte die Bedeutung enger internationaler Zusammenarbeit: „Extremismus und Terrorismus kennen keine Landesgrenzen. Um diesen Bedrohungen wirksam begegnen zu können, braucht es einen engen internationalen Austausch und belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse.” Der Dialog zwischen Forschung, Sicherheitsbehörden und Politik sei eine wesentliche Grundlage, um extremistische Entwicklungen früh zu erkennen und die richtigen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu setzen.
Experten warnen vor neuen Technologien
Colin Clarke vom Soufan Center in New York unterstrich die Dringlichkeit transatlantischer Zusammenarbeit: „Transatlantische Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung ist heute wichtiger denn je, da die Bandbreite der Bedrohungen weiter zunimmt.” Besonders besorgniserregend sei, dass Terroristen zunehmend neue Technologien nutzten, um Anschläge zu planen und durchzuführen. „Nur eine nachhaltige Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich und der Austausch von Erkenntnissen können dazu beitragen, der Bedrohung entgegenzuwirken.”

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