Oberösterreich geht in der Integrationspolitik weiter konsequent voran: 100 Tage nach der flächendeckenden Einführung der Sachleistungskarte für Asylwerber und Ukraine-Vertriebene fällt die Bilanz positiv aus. Das Bundesland nimmt damit erneut eine Vorreiterrolle ein und dient anderen Ländern bereits als Orientierung.
Aktuell sind knapp 3.000 Karten im Umlauf, mehr als 4.200 Personen erhalten ihre Grundversorgung bargeldlos. Ziel ist es, Sozialleistungen treffsicher einzusetzen und Missbrauch zu verhindern. Gleichzeitig wird die Verwaltung durch die digitale Abwicklung deutlich entlastet.
Ein zentraler Punkt ist die klare Zweckbindung: Bestimmte Ausgaben – etwa Glücksspiel oder Überweisungen ins Ausland – sind ausgeschlossen. Damit soll sichergestellt werden, dass öffentliche Mittel tatsächlich für den täglichen Bedarf verwendet werden.

„Wir haben alle Ziele erreicht“
Integrationslandesrat Christian Dörfel betont die Wirkung des Systems: „Mit der Sachleistungskarte haben wir ein klares Signal gesetzt: Oberösterreich steht für Hilfe in Notlagen – zeitlich befristet und mit klaren Rahmenbedingungen. Wer Unterstützung vom Staat erhält, hat sich an unsere Regeln zu halten. Nach 100 Tagen sehen wir: Wir haben alle Ziele erreicht: Sozialmissbrauch wird verhindert, Überweisungen ins Ausland werden unterbunden und die Bürokratie abgebaut.“
Auch aus der Praxis kommen positive Rückmeldungen. Einrichtungen berichten von einer reibungslosen Umsetzung und mehr Transparenz bei Zahlungsflüssen. Oberösterreich zeigt damit, wie klare Regeln und gezielte Hilfe erfolgreich kombiniert werden können.

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