Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ-Abgeordneten Rosa Ecker an das Innenministerium bringt alarmierende Zahlen ans Licht: Im Jahr 2025 wurden in Österreich insgesamt 2.062 Frauen und Mädchen Opfer von Gewaltkriminalität durch männliche Mehrfachtatverdächtige mit einem Aufenthaltsstatus – das sind fast sechs Verbrechen pro Tag, wie die Boulevard-Tageszeitung Heute berichtet.

Syrer an der Spitze

Besonders betroffen sind Frauen zwischen 25 und 40 Jahren mit 809 Opfern, gefolgt von der Altersgruppe 40 bis 65 Jahre mit 504 Fällen. Auch Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren sind mit 188 Opfern stark betroffen. Insgesamt wurden 1.952 Tatverdächtige gezählt.

Bei der Nationalität der Tatverdächtigen liegen Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit mit 410 registrierten Opfern an der Spitze. Dahinter folgen Afghanistan mit 202, Serbien mit 132, die Türkei mit 127, Rumänien mit 102 und die Ukraine mit 97 Fällen.

Das Innenministerium betont auf Heute-Anfrage allerdings, dass die Kategorie nicht ausschließlich Asylwerber umfasse – die Zahl der Anzeigen, bei denen tatsächlich Asylwerber als Tatverdächtige geführt werden, liege bei rund 1.000 – „keine zwei Prozent” aller Gewaltdelikte.

FPÖ: „Ergebnis der Show-Politik der ÖVP"

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kommentiert die Zahlen scharf: „Das ist das Ergebnis der Show-Politik der ÖVP, wo man sich für einzelne Abschiebungen feiern lässt, während gleichzeitig Tausende neu in unser Land kommen.” Den kürzlich beschlossenen EU-Asylpakt bezeichnet Schnedlitz als „ÖVP-Kapitulation” vor Migration und „Unterwerfung unter das Diktat aus Brüssel”.