Auf dem Gelände des Weißen Hauses ließ Trump eine riesige Freiluftarena samt MMA-Käfig errichten, begrüßte tausende Gäste und verfolgte Käfigkämpfe Seite an Seite mit UFC-Boss Dana White. Kampfjets donnerten über Washington, die Menge skandierte „USA, USA“ und das Weiße Haus sprach anschließend von einer „legendären Nacht“.

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4.000 geladene Gäste

Direkt am Rand des Metallkäfigs gratulierte Trump den siegreichen Kämpfern persönlich. Insgesamt 14 Mixed-Martial-Arts-Stars lieferten sich vor rund 4.000 geladenen Gästen spektakuläre Duelle. Weitere zehntausende Fans verfolgten das Event auf Großleinwänden. Für viele Anhänger war die Show ein Symbol amerikanischer Stärke – Kritiker hingegen sprachen von einer Entwürdigung des Weißen Hauses und warfen Trump vor, den Präsidentensitz für eine politische Inszenierung zu missbrauchen.

„Tauwetter“ in punkto Iran

Für zusätzlichen Paukenschlag sorgte der Präsident nur wenige Stunden vor dem Kampfsport-Spektakel. Trump verkündete überraschend ein Rahmenabkommen mit dem Iran, das den zuletzt eskalierten Konflikt entschärfen und für Stabilität in der Region sorgen soll. Der US-Präsident sprach von einem „großartigen Abkommen“ und erklärte, andere Präsidenten seien an einer Einigung gescheitert, während er nun Frieden geschaffen habe.

Einmalige Party zum „Runden“

Damit wurde Trumps Geburtstag zu einer Mischung aus Politik, Patriotismus und Showbusiness. Während Fans den Präsidenten feierten und das Weiße Haus mit Bildern des Spektakels flutete, kritisierten Gegner die Inszenierung als beispiellosen Personenkult. Fest steht: Kaum ein US-Präsident hat seinen Geburtstag jemals derart spektakulär – und umstritten – in Szene gesetzt.