Die Uranvorräte des Iran sind ein Hauptstreitpunkt in den Verhandlungen über ein Kriegsende. Trump hatte sich zuvor erneut optimistisch über eine bevorstehende Einigung mit dem Iran geäußert.

In den vergangenen Tagen hatten iranische Medien unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet, dass die Gespräche zwischen den Kriegsparteien abgebrochen worden seien. Trump hatte dies zurückgewiesen. So sprach er am Mittwoch im Weißen Haus von einem „sehr guten” Verlauf der Verhandlungen. Zuletzt schien es jedoch eher so, als seien die Gespräche ins Stocken geraten. Obwohl es vereinzelt zu gegenseitigen Angriffen kam, gilt im Iran-Krieg seit fast zwei Monaten eine Waffenruhe.

60-tägige Feuerpause als nächster Schritt

Am Mittwoch sagte Trump in Washington, die Verhandlungen liefen „sehr gut” und möglicherweise werde es am Wochenende eine Einigung geben. Damit widersprach er Äußerungen des iranischen Außenministers Abbas Araqchi. Dieser hatte erklärt, es habe „keine greifbaren Fortschritte“ gegeben, die Gesprächskanäle nach Washington seien aber weiterhin offen.

Zu einer möglichen Einigung mit dem Iran fügte Trump hinzu: „Es kann natürlich auch sein, dass es nicht dazu kommt – man weiß es ja nicht –, aber wenn es passiert, könnte es zum Beispiel am Wochenende passieren.“ Zuletzt wurde über ein Rahmenabkommen für eine 60-tägige Verlängerung der Feuerpause verhandelt. Parallel dazu sollten Gespräche über das iranische Atomprogramm stattfinden.