Mit satten 28 Prozent klettert die AfD auf ein neues Rekordhoch. Der Abstand zur zweitplatzierten CDU/CSU wächst auf sechs Prozentpunkte an – ein historischer Tiefschlag für die Konservativen. Einen höheren Abstand hätte das Meinungsforschungsinstitut noch nie gemessen.

Stabile Mehrheit in weiter Ferne

Besonders bitter: Die Regierungsparteien versinken gleichzeitig immer tiefer im Umfragekeller, schreibt die Welt. Die SPD dümpelt weiter bei nur zwölf Prozent herum. Zusammen kommen Schwarz und Rot gerade einmal auf 34 Prozent – viel zu wenig für eine stabile Mehrheit. Die Grünen werden jetzt mit 14 Prozent gemessen, die Linke liegt stabil bei elf Prozent, genauso wie die FDP bei vier Prozent. Das BSW wird erstmals seit Ende mit drei Prozent wieder gesondert ausgewiesen.

Umfrage-Debakel für Merz: 85 Prozent unzufrieden

Auch Kanzler Friedrich Merz erlebt laut Umfrage ein Debakel: Nur 14 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit des CDU-Politikers zufrieden, ganze 85 Prozent zeigen sich unzufrieden. Selbst unter den eigenen Anhängern bröckelt der Rückhalt.

AfD geht voran

Währenddessen punktet die AfD mit ihrer Vorsitzenden Alice Weidel weiter – nicht nur bei den Umfragewerten, sondern auch beim Thema politische Kompetenz. Immer mehr Deutsche trauen den etablierten Parteien offenbar nicht mehr zu, die Probleme des Landes in den Griff zu bekommen. Für die Regierung ist das ein Warnsignal mit Wucht. Denn während die AfD von Rekord zu Rekord eilt, wächst der Druck auf Schwarz-Rot immer weiter.