Die FPÖ baut ihren Vorsprung in einer aktuellen Umfrage weiter aus und kratzt bereits an der 40-Prozent-Marke. Die Regierungsparteien geraten dagegen zunehmend unter Druck.
Die FPÖ bleibt in den Umfragen klar auf Erfolgskurs. Laut einer aktuellen Erhebung der Lazarsfeld Gesellschaft für Oe24 kämen die Freiheitlichen bei einer Nationalratswahl am kommenden Sonntag auf 38 Prozent der Stimmen. Damit kratzt die Partei von Herbert Kickl bereits an der 40-Prozent-Marke und würde ihr bislang bestes Ergebnis erreichen.
Seit Jahresbeginn liegt die FPÖ konstant über 35 Prozent und behauptet damit ihre Rolle als stärkste politische Kraft des Landes. Deutlich schlechter fällt das Bild für die Regierungsparteien aus. Die ÖVP kommt laut Umfrage nur noch auf 21 Prozent und verliert damit gegenüber der Nationalratswahl 2024 deutlich an Zustimmung. Die SPÖ verharrt bei 18 Prozent, die NEOS bei acht Prozent.

Gemeinsam würden die drei Regierungsparteien nur noch auf 90 der insgesamt 183 Mandate kommen und damit ihre parlamentarische Mehrheit einbüßen. Die Grünen erreichen 10 Prozent.
Kickl verliert Zuspruch bei der Kanzlerfrage
Auch bei der Kanzlerfrage bleibt Herbert Kickl klar vorne. Zwar verliert der FPÖ-Chef gegenüber der letzten Erhebung drei Prozentpunkte, liegt mit 32 Prozent aber weiterhin deutlich vor seinen Konkurrenten. Bundeskanzler Christian Stocker kann sich um drei Punkte auf 16 Prozent steigern und damit zumindest etwas Boden gutmachen. SPÖ-Chef Andreas Babler erreicht 8 Prozent, NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger 7 Prozent.
Die Umfrage basiert auf 2.000 Befragungen zwischen 18. und 26. Juni. Die maximale statistische Schwankungsbreite beträgt 2,2 Prozentpunkte.

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