Ein aufsehenerregendes Urteil aus Wien bringt eine hitzige Debatte ins Rollen: Für die Vergewaltigung eines sechsjährigen Mädchens erhält ein Täter nur viereinhalb Jahre Haft. Für viele ein Skandal – und kein Einzelfall. In der neuen Folge von Unbequem ehrlich wird schonungslos hinterfragt, ob Justiz und Politik bei Sexualdelikten versagen. Während die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist, wächst auch das Unverständnis über vermeintlich milde Urteile. Besonders brisant: Die öffentliche Empörung scheint selektiv zu sein. Während Themen wie digitale Gewalt große Aufmerksamkeit erhalten, bleiben andere Fälle nahezu unbeachtet. Warum wird mit zweierlei Maß gemessen? Welche Rolle spielen politische Narrative? Und was bedeutet das für den Schutz von Opfern? Eine kontroverse Analyse, die zum Mitdiskutieren auffordert und unbequeme Fragen stellt.
„Unbequem ehrlich“ sehen Sie jede Woche Montag ab 19:00 Uhr.

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