Zugleich zeichnete Trump in seiner Rede vor der Kulisse des berühmten Mount Rushmore am Vorabend des Unabhängigkeitstags das Bild von den USA als Nation, die sich auf Gott berufe. Trump sagte: “Unsere Rechte” seien von Gott verliehen worden, “der uns erschaffen hat.”

Der 80-Jährige betonte außerdem: “Kein anderes Land hat dieser Welt mehr Gutes gebracht als die Vereinigten Staaten von Amerika.” Er hob hervor, dass man in den USA Englisch spreche, weil es die Sprache der Gründerväter sei.

Der Mount Rushmore ist weltberühmt für das Präsidenten-Denkmal: Die Köpfe von George Washington (1. Präsident), Thomas Jefferson (3. Präsident), Theodore Roosevelt (26. Präsident) und Abraham Lincoln (16. Präsident) sind in den Fels gemeißelt.

Sengende Hitze beeinträchtigt Feierlichkeiten

Der heutige Samstag ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten. Am späten Abend soll es in Washington ein riesiges Feuerwerk geben, das von mehreren Standorten gezündet wird. Bereits am Freitag flogen mit lautem Getöse immer wieder Kampfjets über die Köpfe der Einwohner Washingtons hinweg, heute wird es erneut viele Flüge geben.

Was die Feierlaune vieler Menschen wohl beeinträchtigt: Seit Tagen ächzt die US-Hauptstadt unter sengender Hitze um die 40 Grad. Trump hält das nicht ab – im Gegenteil: Er will “eine richtig lange Rede halten, nur um zu zeigen, dass ich alles schaffen kann”, hatte er in dieser Woche angekündigt. Sein Auftritt ist für 21.45 Uhr US-Ostküstenzeit (Sonntag, 3.45 Uhr MESZ) geplant. Für den Vormittag ist bereits eine große Parade in der Stadt wegen der extremen Hitze abgeblasen worden.