Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist seit Dienstag auf Staatsbesuch in Bosnien und Herzegowina. In Sarajevo absolvierte er das übliche Programm: Treffen mit dem Staatspräsidium, Gespräche über Reformen und klare Worte in Richtung EU-Beitritt.
Van der Bellen sicherte die Unterstützung Österreichs für den europäischen Kurs des Landes zu. Gleichzeitig machte er deutlich, dass dafür noch einiges zu erledigen sei. Die politischen Verantwortlichen müssten „alles tun“, damit die nötigen Reformen endlich umgesetzt werden. Auch finanziell steht etwas auf dem Spiel: Bei entsprechenden Fortschritten könnten mehr als 900 Millionen Euro aus dem EU-Westbalkan-Wachstumsplan fließen.
Brücke als Botschaft
Während es in Sarajevo noch um Reformen, EU-Gelder und politische Stabilität ging, verlegte sich Van der Bellen in Mostar dann auf das Präsentieren einer Brücke. Dort stellte sich der österreichische Präsident vor die „Stari Most“, blickte stolz in die Kamera und erklärte ausführlich die Geschichte und Bedeutung des Bauwerks.

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