Dazu zählt die sofortige Aufhebung der US-Seeblockade sowie die Einführung einer neuen rechtlichen Regelung für die Straße von Hormuz.
Zudem fordert Teheran Kriegsentschädigungen und Garantien, dass es zu keiner erneuten militärischen Aggression gegen die Islamische Republik kommen wird, wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet. Den Atomstreit hingegen wolle der Iran nicht auf die Verhandlungsagenda setzen, hieß es weiter. Gerade Letzteres ist aber einer der wichtigsten Punkte für Washington.
Unklar, wie es weitergeht
Laut dem pakistanischen Außenminister Ishaq Dar wurden am späten Sonntagabend (Ortszeit) in Islamabad die Verkehrsbeschränkungen rund um das Hotel Serena, den vorgesehenen Ort der Verhandlungen, sowie in der sogenannten roten Zone, dem Regierungsviertel, aufgehoben. Dies war für örtliche Medien zugleich ein Zeichen dafür, dass die Chancen für eine weitere Gesprächsrunde in dieser Woche als gering eingeschätzt werden.
Weder aus den USA, die am Wochenende entgegen der Pläne keine Verhandler nach Pakistan geschickt hatten, noch vom Iran gab es konkrete Informationen dazu, welche weiteren Schritte geplant sind. Die strategisch wichtige Straße von Hormuz bleibt blockiert. Laut Beobachtern hofft jede Seite, die andere in einer Pattsituation zu überdauern – mit drastischen Folgen für den Rest der Welt.

Kommentare
Lädt Kommentare...