Die von Grünen-EU-Abgeordneten Lena Schilling unterstützte Kampagne für kostenlose Abtreibungen sorgt weiter für heftige politische Reaktionen. Nachdem Schilling zuletzt gemeinsam mit dem Verein „Changes for Women“ für einen erleichterten Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen mobilisierte und 7.000 Euro an den Verein spendete, kommt nun deutliche Kritik aus der ÖVP.

Lädt...

ÖVP-Nationalratsabgeordnete Claudia Bauer stellte in einer Videobotschaft klar, dass an der Fristenregelung nicht gerüttelt werden solle und sie sich für einen österreichweiten Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen ausspreche. Gleichzeitig warf sie Schilling und deren Unterstützern jedoch vor, ihre Reichweite falsch zu nutzen. Statt über Frauenberatungsstellen, Schutzeinrichtungen für Gewaltopfer oder Möglichkeiten wie anonyme Geburt, Babyklappen oder Adoption zu informieren, werde Frauen und insbesondere jungen Mädchen nahezu ausschließlich zur Abtreibung geraten.

Zuspruch im Netz

Besonders scharf formuliert Bauer ihre Kritik am Ende ihrer Stellungnahme: „Abtreibungen quasi zur kostenlosen Verhütungsmethode zu erklären, ist keine Lösung. Es ist maximal eine Verhöhnung von Frauen und Mädchen, die ohnehin schon in einer extrem schwierigen Situation sind.“

Im Netz bekommt die ÖVP-Politikerin dafür viel Zuspruch: „So und nicht anders, Frau Bauer“, schreibt etwa ein User auf X. „Ich kann nur zustimmen. Eine kostenlose Abtreibung darf nicht als Verhütungsmethode dargestellt werden“, ergänzt ein weiterer.

Was sagen Sie dazu? Schreiben Sie es in die Kommentare!