Wegen AfD-Höhenflug! dm-Chef stellt Parteien unangenehme Frage
Mit ungewohnt deutlichen Worten hat dm-Geschäftsführer Christoph Werner den Umgang der etablierten Parteien mit der AfD kritisiert. Statt ständig auf die Kon...
Wegen AfD-Höhenflug! dm-Chef stellt Parteien unangenehme Frage
Mit ungewohnt deutlichen Worten hat dm-Geschäftsführer Christoph Werner den Umgang der etablierten Parteien mit der AfD kritisiert. Statt ständig auf die Konkurrenz einzuschlagen, sollten sich die anderen Parteien laut Werner lieber fragen, warum immer mehr Wähler ihnen den Rücken kehren.
„Wenn eine Partei großen Zulauf bekommt, sollten die anderen Parteien vielleicht überlegen, warum ihr Angebot nicht überzeugt“, sagte der Chef der Drogeriekette. Solange die AfD nicht verboten sei, gehöre sie zum demokratischen Wettbewerb. Die entscheidende Frage sei daher nicht, wie man den politischen Gegner bekämpfe, sondern wie man die eigenen Inhalte wieder attraktiver mache.
Generell stellte Werner der deutschen Politik ein schlechtes Zeugnis aus. Er vermisse Visionen, Mut und klare Zukunftspläne. „Ich erlebe viel Kleinklein anstatt großer Würfe“, kritisierte der Unternehmer via apollo-news.net. Statt ständig Probleme zu analysieren, brauche es endlich eine Strategie, die Menschen wieder begeistern könne.
Sechs Jahre Legislaturperiode?
Der dm-Chef präsentierte auch eigene Reformideen: längere Legislaturperioden von sechs Jahren, begrenzte Amtszeiten für Politiker und Gesetze mit Ablaufdatum. Dadurch könnten Reformen nachhaltiger umgesetzt und unwirksame Regeln leichter wieder abgeschafft werden.
Weniger Schuldzuweisungen, mehr Selbstkritik
Mit seinen Aussagen trifft Werner einen Nerv in einer Zeit, in der die AfD in Umfragen immer stärker wird und viele Bürger mit der Politik unzufrieden sind. Seine Botschaft an die Parteien ist dabei klar: Weniger Schuldzuweisungen, mehr Selbstkritik. Oder, wie er es formuliert: Statt den Mitbewerber zu beschimpfen, sollte man das eigene Angebot verbessern.
Nochmals zusammengefasst:
dm-Chef Christoph Werner kritisiert die etablierten Parteien für ihren Umgang mit der AfD und fordert mehr Selbstkritik sowie attraktive politische Angebote.
Die wichtigsten Fakten:
dm-Geschäftsführer Christoph Werner kritisiert Parteien.
Er fordert mehr Selbstkritik statt Schuldzuweisungen.
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