Schon kurz nach seinem Wahlsieg machte Magyar klar, dass er sich in der Migrationspolitik nicht von Brüssel treiben lassen will. „Wir werden keinerlei Pakt und auch keinen solchen Umverteilungsmechanismus akzeptieren“, erklärte er unmissverständlich.
Klare Linie bei Migration
Damit stellt sich Magyar laut Apollo News offen gegen den EU-Migrationspakt – ein Kurs, der stark an die Politik seines Vorgängers erinnert. Gleichzeitig kritisierte er die bisherige Regierung scharf für deren Umgang mit der Situation.
Die Strafzahlungen an die EU bezeichnete er als schwere Belastung: „Wir werden einen Weg finden, damit diese Strafe nicht weiter bezahlt werden muss, denn dieses Geld fehlt dem ungarischen Staatshaushalt sehr.“ Zugleich warf Magyar „Orbáns Leuten“ vor, keine rechtliche Lösung gefunden zu haben.
Noch strengere Maßnahmen geplant
Inhaltlich geht Magyar in der Migrationspolitik sogar noch weiter. Der bestehende Grenzzaun soll nicht nur bleiben, sondern ausgebaut werden. Auch bei der Bekämpfung von Schlepperei will er härter vorgehen.
Klar distanzierte er sich von früheren Entscheidungen der Regierung: Er werde nicht „2.200 rechtskräftig verurteilte Menschenschmuggler aus ungarischen Gefängnissen freilassen“. Neben der Migration kündigte Magyar auch Reformen im Staat und im Mediensystem an.

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