Konkret geht es um das Programm „Schools of Sanctuary“, das Teil der Initiative „City of Sanctuary“ ist. Ziel sei es, eine „offene und inklusive Gesellschaft“ zu fördern und Kindern Themen wie Flucht und Migration näherzubringen.
Bücher mit klarer Botschaft
Zum Programm gehört eine Leseliste mit Kinderbüchern über Flucht, Migration und Zusammenleben. Darunter Titel wie Everybody’s Welcome oder Geschichten aus der bekannten Elmer-Reihe. Die Bücher vermitteln laut Daily Mail Werte wie Offenheit und das aktive Willkommenheißen von Neuankömmlingen.
Kinder werden darin etwa dazu ermutigt, sich mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen oder Geflüchtete bewusst einzubeziehen.
Scharfe Kritik aus der Politik
Vor allem aus dem konservativen Lager kommt deutliche Kritik. Die britische Bildungspolitikerin Laura Trott fordert laut Daily Mail, entsprechende Materialien sofort aus Schulen zu entfernen. Klassenzimmer dürften nicht zur Verbreitung politischer Botschaften genutzt werden.
Kritiker werfen dem Programm vor, Migration einseitig positiv darzustellen und Kinder gezielt zu beeinflussen.
Frühere Kontroversen
Ganz neu ist die Debatte nicht. Bereits in der Vergangenheit sorgte das Netzwerk für Schlagzeilen. So berichtete GB News 2025 über eine Aktion, bei der Kinder im Rahmen des Programms Valentinskarten für Asylsuchende gestalten sollten. Auch 2023 hatte der Berichterstatter das Netzwerk als pro-migrantische Initiative an Schulen kritisiert.
Organisation weist Vorwürfe zurück
Die Betreiber weisen die Kritik zurück. Ziel sei es, Empathie, Verständnis und Zusammenhalt zu fördern, heißt es von City of Sanctuary. Man wolle Schulen zu Orten machen, an denen sich alle Kinder sicher und willkommen fühlen.
Auch die britische Aufsichtsbehörde Charity Commission hatte sich bereits mit Vorwürfen befasst. Laut Guardian wurde die Organisation dabei entlastet – es habe keine Hinweise auf unzulässige Einflussnahme gegeben.

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