Besonders im Fokus steht die Einstellung eines langjährigen Fußballprojekts, das laut Kritikern jährlich rund 1.300 Kinder und Jugendliche betreut hat. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz spricht von einem falschen Signal: Für Nachwuchssportler sei plötzlich kein Geld mehr vorhanden, für Reisen von Regierungsmitgliedern hingegen schon.

FPÖ fordert Aufstellung

Bablers WM-Besuch sei für das Nationalteam kein entscheidender Beitrag, koste den Steuerzahler aber möglicherweise viel Geld. Die Freiheitlichen wollen deshalb laut Heute nun genau wissen, wer mitgereist ist, wie hoch die Ausgaben für Flüge, Hotels und Eintrittskarten waren und ob weitere Begleitpersonen auf Staatskosten dabei waren.

Transparenz im Fokus

Mit einer parlamentarischen Anfrage will die FPÖ sämtliche Kosten rund um die WM-Reise offenlegen lassen. „Wir werden jeden einzelnen Cent ans Licht bringen“, kündigt Schnedlitz an. Die Partei fordert Transparenz darüber, wie viel die Reise tatsächlich gekostet hat und wer davon profitiert hat.

Sparstift an der falschen Stelle

Für die Freiheitlichen ist die Angelegenheit mehr als nur ein Fußball-Thema: Sie sehen darin ein Symbol für eine Regierung, die ihrer Meinung nach bei Familien und Kindern den Sparstift ansetzt, sich selbst aber kostspielige Auslandsreisen leistet. Entsprechend scharf fällt die Kritik aus – inklusive der erneuten Forderung nach Neuwahlen. Während Babler die österreichische Mannschaft vor Ort unterstützt, wird daheim nun über die Rechnung seines WM-Trips gestritten.