Kapitän David Alaba ist überzeugt: Wenn Österreich endlich sein wahres Gesicht zeigt, ist sogar gegen die „La Roja“ eine Sensation möglich. „Wir wollen uns nicht verstecken“, stellt der 34-Jährige klar. Spanien verfüge zwar über enorme Qualität und zahlreiche Weltklassespieler, dennoch glaubt Alaba fest an die Chance des Rangnick-Teams. „Wenn wir unsere Stärken auf den Platz bringen, dann können wir auch so eine Mannschaft ärgern.“ Gleichzeitig räumt der ÖFB-Chef ein, dass Österreich bei dieser WM noch längst nicht am Limit gespielt habe. Gegen Spanien müsse man „noch eine Schippe drauflegen“.

Yamal im Visier

Besondere Aufmerksamkeit gilt Spaniens Supertalent Lamine Yamal. Der erst 18-Jährige ist einer der gefährlichsten Offensivspieler des Turniers – und genau für ihn tüftelt Österreich laut Krone an einem Spezialplan. Eine Datenanalyse zeigt: Sechs seiner sieben Länderspieltore erzielte der Barcelona-Star innerhalb des Strafraums und fast ausschließlich mit seinem starken linken Fuß.

Strafraumverbot

Die Marschroute für die ÖFB-Abwehr ist deshalb klar: Yamal darf gar nicht erst in den Sechzehner kommen. Doppelnde Verteidiger, wenig Platz und konsequentes Lenken auf den rechten Fuß sollen den Jungstar aus dem Spiel nehmen. Auch seine WM-Statistik macht Hoffnung: Nur 45 Prozent seiner Dribblings waren bisher erfolgreich – ein Wert, der zeigt, dass auch Yamal verwundbar ist.

Alaba vor besonderem Duell

Für Alaba selbst wird das Spiel zu einer emotionalen Angelegenheit. Nach fünf Jahren bei Real Madrid trifft er erstmals als ÖFB-Kapitän auf zahlreiche spanische Weggefährten. Wohin es den Routinier nach seinem Abschied von den „Königlichen“ zieht, ist weiterhin offen. Der Fokus liege aber ausschließlich auf der Weltmeisterschaft. „Alles andere kommt danach“, betont der Wiener.

Entscheidung nach 90 Minuten im Fokus

Für Alaba selbst wird das Spiel zu einer emotionalen Angelegenheit. Nach fünf Jahren bei Real Madrid trifft er erstmals als ÖFB-Kapitän auf zahlreiche spanische Weggefährten. Wohin es den Routinier nach seinem Abschied von den „Königlichen“ zieht, ist weiterhin offen. Der Fokus liege aber ausschließlich auf der Weltmeisterschaft. „Alles andere kommt danach“, betont der Wiener.

Mit Mut - und Pressing

Die Mission ist klar: Österreich will den Europameister mit Leidenschaft, Pressing und Teamgeist überraschen. Gelingt es, Yamal zu entschärfen und endlich das Rangnick-Markenzeichen auf den Platz zu bringen, lebt der Traum vom nächsten WM-Märchen weiter.