Die Zustände in der Isolation wurden für den Wiener schnell zur Belastungsprobe. Zwei Wochen musste er in kompletter Abgeschiedenheit verbringen. „Ich hatte kein Fenster. Ich hatte keine Handtücher für zwei Wochen. Das Essen, was du bekommst, das ist gar nichts. Es war Horror“, so Arnautovic über die Zeit im Hotelzimmer.

Psychische Belastung als Wendepunkt

Nicht nur körperlich, sondern auch mental geriet der Angreifer an seine Grenzen. Die Situation zog ihn tief nach unten. „Ich bin dann in so eine Depression reingekommen. Das, was keiner wusste: Die war schlimm“, gesteht der 37-Jährige rückblickend offen.

Rückkehr, Geburtstag und Titelchance

Nach dieser Phase zog Arnautovic Konsequenzen und wechselte nach Bologna, auch um wieder Stabilität zu finden. Unterstützung erhielt er vor allem aus dem familiären Umfeld. Am Sonntag feierte er seinen 37. Geburtstag. Sportlich könnte bald der nächste Höhepunkt folgen: Mit Roter Stern Belgrad winkt die nächste Meisterschaft, bereits am Mittwoch könnte der Titel fix sein.