Mit einem kopfüber ausgeführten Rutscher auf dem Bauch schlitterte der Oberösterreicher direkt zum Conference-League-Pokal, während Spieler, Betreuer und tausende Fans völlig ausrasteten. Die Palace-Stars standen Spalier, die Anhänger sangen seinen Namen – Glasner wurde endgültig zur Klub-Legende.
Erstes Europacup-Finale - und gleich gewonnen
Der 1:0-Finalsieg gegen Rayo Vallecano war der krönende Abschluss eines Fußball-Märchens. Denn: Crystal Palace stand erstmals überhaupt in einem Europacup-Finale – und holte gleich den Titel. Bereits in der Vorsaison hatte Glasner den Klub mit dem FA-Cup-Triumph historisch gemacht, dazu kam der Community Shield gegen Meister Liverpool.
Harte Arbeit zahlte sich aus
„Das ist heute der Zahltag“, jubelte Glasner nach dem Final-Coup emotional. „Die Jungs haben heute alles abgerufen.“ Nach einer kräftezehrenden Saison mit unglaublichen 60 Spielen habe sich die harte Arbeit nun ausgezahlt.
Gibt's doch ein Denkmal?
Für die Fans ist längst klar: Dieser Mann hat sich unsterblich gemacht. In England werden bereits wieder Forderungen laut, Glasner eine Statue zu widmen. Der Erfolgstrainer selbst nahm es zuletzt noch mit Humor und zitierte Kult-Kicker Toni Polster: „Ich will kein Denkmal, darauf scheißen ja nur die Tauben.“
Heißes Tottenham-Gerücht
Glasner widmet sich bereits seit Wochen Gesprächen mit möglichen neuen Arbeitgebern. In diesem Zusammenhang tauchen immer wieder Manchester United und Chelsea in den englischen Medien auf. Ein neues, heißes Gerücht besagt aber, dass der 51-Jährige in der Premier League verbleibt – nach der Erfolgsstory mit Crystal Palace könnte er es kommende Saison mit seinem erfolgreichen Ex-Klub zu tun bekommen. Möglicherweise als Tottenham-Trainer.

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