In der 52. Minute wurde der 24-Jährige von Katars Assim Madibo von hinten erwischt. Sofort war klar, dass es sich um eine schwere Verletzung handelt. Teamkollegen bildeten einen Sichtschutz um den am Boden liegenden Kanadier, während Ärzte auf den Platz eilten.

Zuseher spenden Pechvogel Applaus

Zuschauer wurde Koné auf einer Trage vom Feld gebracht, während selbst Gegenspieler und Trainer Jesse Marsch sichtlich betroffen waren. Für den Kanada-Star ist die Weltmeisterschaft damit vorzeitig beendet. Sportlich lief für die Gastgeber dagegen alles nach Plan. Gegen die nach zwei Ausschlüssen nur noch mit neun Mann spielenden Katarer feierte Kanada eine Tor-Party und machte mit dem 6:0 einen großen Schritt Richtung Achtelfinale.

Co-Gastgeber Mexiko macht Aufstieg klar

Während in Vancouver der Schock um Koné überwog, durfte Mexiko in Guadalajara jubeln. Die Gastgeber besiegten Südkorea mit 1:0 und sind damit das erste Team dieser Weltmeisterschaft, das den Gruppensieg fixiert hat. Das Goldtor erzielte Romo nach einem schweren Patzer des koreanischen Torhüters Kim. In einer ansonsten ereignisarmen Partie reichte dieser Fehler für die Entscheidung.

Schweiz legt die Basis

Auch die Schweiz darf jubeln – dank eines 4:1-Siegs über Bosnien-Herzegowina. Die Partie war lange ausgeglichen, ehe die „Joker“ Manzambi mit zwei Toren (74., 90. Minute) und Vargas (84.) die Eigenossen auf die Siegerstraße führten. Das Tor des gebürtigen Oberösterreichers Ermin Mahmic zum 1:3 (90.+1) war egal, weil Granit Xhaka per Elfer (90.+7) den Triumph eintütete. Die Schweiz legte eine gute Basis für den Aufstieg in die K.o.-Phase.