Der 62-jährige US-Milliardär wäre dabei nicht allein an Bord. Geplant ist der Einstieg über ein Investorenkonsortium, das derzeit mit dem Klub-Eigentümer, der Fenway Sports Group (FSG), verhandelt. Angeführt wird die Investorengruppe von Amit Bhatia, dem Schwiegersohn des indischen Stahlmagnaten Lakshmi Mittal.

Gespräche bereits bestätigt

Dass es ernsthafte Gespräche gibt, bestätigte die Fenway Sports Group selbst. In einer Stellungnahme erklärte der Eigentümer des FC Liverpool, dass ein von Bhatia geführtes Investorenkonsortium Interesse an einer strategischen Minderheitsbeteiligung am Klub angemeldet habe. Ob Jeff Bezos tatsächlich Teil des Deals sein wird, wurde offiziell allerdings noch nicht bestätigt. Über die Höhe eines möglichen Investments ist bislang nichts bekannt. Angesichts der milliardenschweren Bewertungen englischer Spitzenklubs dürfte es jedoch um eine enorme Summe gehen.

Premier League zieht Milliardäre an

Der FC Liverpool zählt zu den wertvollsten Fußballvereinen der Welt. Die Premier League gilt ohnehin als finanzstärkste Liga überhaupt und ist seit Jahren ein Magnet für internationale Investoren. Rund die Hälfte der 20 Erstligisten befindet sich inzwischen im Besitz ausländischer Eigentümer – viele davon aus den USA. Sollte Bezos tatsächlich bei den „Reds“ einsteigen, wäre das einer der spektakulärsten Investoren-Deals der vergangenen Jahre. Der Amazon-Gründer zählt mit einem Vermögen von weit über 200 Milliarden Dollar zu den reichsten Menschen der Welt und würde die Liste prominenter US-Investoren im europäischen Spitzenfußball um einen weiteren prominenten Namen erweitern.