Fast ein halbes Jahrhundert später hat Österreich nun einen neuen Gänsehaut-Moment – und wieder liefert ein ORF-Kommentator den passenden Kult-Spruch. Als Sasa Kalajdzic in der 96. Minute das sensationelle 3:3 gegen Algerien köpfte und Österreich doch noch ins Sechzehntelfinale schoss, explodierte Daniel Warmuth förmlich am Mikrofon.

Lädt...

„Fuchs“ Kalajdzic

„Toooooor! Toooooooor! Kalajdziiiiiiic! 3:3! Bist du deppert!“, brüllte Warmuth, sprang von seinem Sitz auf und riss die Arme in die Höhe. Danach folgte gleich die nächste Liebeserklärung an den Matchwinner: „Kalajdzic schießt die Österreicher wieder ins Glück. Dieser Fuchs!“

Fassungslosigkeit und Ekstase

Auch danach fand der ORF-Kommentator kaum Worte. „Ich habe so etwas noch nicht erlebt – und Sie bestimmt auch nicht“, sagte Warmuth fassungslos. Das Gruppenspiel sei ein „denkwürdiges, historisches Finale“ gewesen. „Rangnick schüttelt den Kopf. Wir schütteln den Kopf. Niemand kann es fassen.“ Sein Kollege Daniel Kulovits vom Radiosender Ö3 ging übrigens auch durch die Decke – ein Blick auf Instagram beweist es.

Lädt...

Kleiner, feiner Unterschied zu den 70ern

Der große Unterschied zu Edi Fingers legendärem „I wer’ narrisch“-Moment: Diesmal folgte auf den emotionalen Ausbruch nicht das WM-Aus, sondern der Aufstieg. Dank Kalajdzics Last-Minute-Tor lebt der rot-weiß-rote Traum weiter – und mit „Bist du deppert!“ hat Österreich vielleicht seinen nächsten unvergesslichen Fußball-Spruch gefunden.